Der letzte gemeinsame Tag der Projektwoche in Deutschland begann wie immer pünktlich um 8 Uhr an unserem Gymnasium, auch wenn es dabei auch einige kleine Verspätungen gab. Als alle deutschen und ungarischen Schüler eingetroffen waren, gingen wir zusammen zu unseren Bus, der uns nach Leipzig bringen sollte. Nach einer 2- stündigen Fahrt, mit einer kleinen Pause auf einem Rasthof und vielen historischen Fakten über die Stadt Leipzig von unserer Lehrerin Frau Dechert ( die damit unsere morgendlichen Schlafbedürfnisse störte) , erreichten wir unser Ziel. Jedoch fuhren wir nicht direkt zum Hauptbahnhof der Stadt, sondern machten erst einen Stopp am Völkerschlachtdenkmal, dem historischen Wahrzeichen der Stadt Leipzig. Nachdem wir am Hauptbahnhof angekommen waren, machten wir uns auf den Weg zum Zeitgeschichtlichen Forum, wo wir eine Menge über die gesamte Geschichte der DDR und ihrer Bürger lernen sollten. In den zwei Stunden, die wir Zeit hatten um dieses Forum zu durchforsten und unser Wissen über die DDR zu erweitern, konnten wir zwei Ausstellun
gen bewundern. Die erste Ausstellung handelte über die sportlichen Erfolge, das sportliche Interesse und über das Leben der Sportler in den beiden deutschen Staaten. Dies stand im starken Kontrast mit dem Inhalt der zweiten Ausstellung, da diese die Geschichte der DDR von ihrem Beginn bis zum Mauerfall und somit ihrem Ende erzählte und dabei die wichtigsten politischen und historischen Ereignisse aufzeigten. So wurde bei dieser Ausstellung auch der 17.Juni 1953 und der Aufstand in Ungarn 1956 behandelt, die Themen unseres Projektes sind. Nachdem Ausstellungsbesuch, bekamen wir noch etwas Zeit für uns und unsere Austauschschüler um die Stadt zu erkunden und um shoppen zu gehen. Dabei hielten wir uns größtenteils im Hauptbahnhof auf, der als beste Shoppingmeile Leipzigs zählt und den einige ungarischen Schülerinnen unbedingt erkunden wollten. 15 Uhr traten wir, nach einem langen und für einige von uns laufintensiven Tag ( einzelne Gruppenmitglieder verbrachten einen großen Teil der Zeit sitzend vor! einem Dessous-Laden) in Leipzig, die Heimreise an und waren somit gegen 17 Uhr wieder zuhause. Allerdings war der Tag damit noch nicht vorbei, denn viele der deutschen Schüler wollten sich ordentlich bei ihren ungarischen Schülerinnen verabschieden und feierten eine gelungene Abschlussparty in einer Arnstädter Kneipe.
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