8:00 Uhr Treffpunkt im Geografieraum 1
Frau Dechert erkundigte sich zu Beginn nach dem Befinden der ungarischen Gastschüler und der Gastgeber und besprach dann mit uns die weiteren Arbeitsaufgaben.
Anschließend teilte sie die Projektgruppe in 2 Gruppen, da ein Unterrichtsraum für über 30 Schüler nicht ausreichend Platz bot. Jeder Schüler erhielt den Auftrag von Dienstag bis Donnerstag eine Collage zum Projektthema „Gefälschte Geschichte – der 17. Juni 1953 in der DDR“ zu gestalten.
Die Pausenzeiten konnten von den Schülern selbst gewählt werden.
Der Arbeitsbeginn gestaltete sich sehr problematisch. Alle Schüler studierten die zur Verfügung stehenden Materialien und
suchten nach passenden Bildern sowie Schlagzeilen. Der Andrang auf den Kopierer war groß, wurde aber gut bewältigt.
Der Vormittag verging wie im Flug. Überschriften wurden formuliert und niedergeschrieben.
Erste Ideen nahmen auf den Plakaten probeweise Gestalt an.
14:00 Uhr wurde die Arbeit in der Schule beendet. In zahlreichen kleinen Gruppen liefen die Projektteilnehmer zum Arnstädter Hauptbahnhof. Wir fuhren nach Erfurt. Frau Dechert begann am Rathaus mit der Stadtführung. Anschließend ging sie mit uns zur Krämerbrücke und ließ uns diese von beiden Seiten betrachten, wobei sie interessantes Wissen weitergab.
Über viele kleine Gassen gelangten wir zur kleinen und großen Arche. Am Ende der Stadtrundganges besichtigten wir den Dom. Leider musste die Stadtführung aufgrund der schlechten Wetterlage verkürzt werden.
Nach dem kulturellen Programmpunkt erhielten wir Zeit zur freien Verfügung.
Nachdem die Lehrer sich von der Gruppe verabschiedet hatten, begann für viele Schüler eine erste „Souvenirsuche“. Meine Gastschülerin und ich hingegen fuhren nach Gotha, um Volleyball mit Schülern aus unterschiedlichen Ländern zu spielen. Wir hatten sehr viel Spaß und konnten uns dadurch ein wenig näher kennenlernen. Mein Bruder und meine Schwester nahmen ebenfalls an diesem Spiel teil. Im Anschluss fuhren wir mit meinen Geschwistern zu McDonalds, um Abendbrot zu essen. Danach fuhren wir nach Hause. Dora erklärte uns einiges zu ihrem Gastgeschenk, wir spielten „Solo“ und versuchten uns in ihrer Landessprache. Der Abend verging sehr schnell mit vielen Gesprächen …
