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Drei Tage im Thales-Werk

Zur Projektwoche 2009 wurden viele Projekte angeboten, unter anderem auch ein dreitägiger Ausflug in das  Thales RSS- Werk in Arnstadt.

Das Thales- Logo

Wie bei allen anderen Projekte fanden sich die Schüler dann am Montag pünktlich um Sieben am Einlass zum Thales-Werk zusammen. (Nur, damit man es weiß: der Name Thales wurde vom griechischen Physiker und Mathematiker Thales, der in der Antike lebte, übernommen und das Wort RSS steht fürRail Signalling S olutions – zu deutsch: Schienensicherungssysteme – die Firma Thales ist ein französisches Unternehmen und gehört zu Alcatel – es gibt viele verschiedene Bereiche, mit denen Sie sich befassen, unter anderem eben RSS – wer mehr erfahren will klickt einfach auf das Logo!)
Die Schüler wurden schon nach kurzer Zeit eingelassen und ihnen wurden von ihrem Ausbilder, Herrn Stück, Einweisungen und Erklärungen für alles gegeben. Was die eigentliche Aufgabe der Schüler dort war? Die Hauptaufgabe war, einen kleinen Verstärker für MP3- Player oder tragbare CD-Player zu bauen, mit dem man das Eingangssignal des Players über Schaltkreise so verstärkte, dass sie auf 2 Lautsprechern abgespielt werden konnten. Alles musste natürlich selbst erledigt werden, lediglich die Materialien wurden freundlicher Weise von Thales zur Verfügung gestellt. Nach kurzen, präzisen und vor allem einfachen Erklärungen wurde dann alles selbst in die Hand genommen. Die erste Aufgabe bestand darin, den eigenen Namen mit zusätzlichen Motiven auf die Leiterplatte zu bringen. Hört sich schwierig an, war für die Schüler aber angenehm einfach.
Das Muster – gespiegelt auf ein Stück Papier -  zu drucken, war nicht schwer. Nun wurde es nur noch mit Pausklar eingesprüht, was den selben Effekt hatte wie Fett: Das Papier wurde durchscheinend. Nun musste man das Papier mit der Platine nur noch in ein Belichtungsgerät legen und nach wenigen Minuten waren erste Konturen schon zu erkennen. Dannkam die Platine in das “Entwicklerbad”‘ und dann ins “Ätzbad” ‘- praktisch wie beim Foto: Das Entwicklerbad machte die Leiterzüge deutlich sichtbar und das Ätzbad ätzte das Unwichtige drumherum einfach weg.
Dann noch Bohren und die Platine war fertig. Hier und da haben dann auf der Platine noch ein paar Löcher gefehlt; man hatte sie nunmal bei soooo vielen Löchern übersehen.
Nun noch die wichtigen Bauelemente richtig auf die noch ganz leere Platine zu löten hatte ebenfalls viel Spaß gemacht, aber auch ein gewisses Maß an Fingerspitzengefühl erfordert – hier und da war dann eben doch mal ein Kondensator falsch eingelötet! Aber die Probleme waren schnell behoben und am Ende funktionierten alle Verstärker tadellos.
Da die Gruppe sehr schnell arbeitete, obwohl es hier und da mal ein paar kleine Probleme gab, entschied sich Hr. Stück mit den Schülern einen Rundgang durch die Produktionshallen des Thales-Werks zu machen, was sich als höchst interessanter Rundgang erwies. Nach drei Tagen schon waren die Arbeiten beendet und die Schüler durften gehen. Die Verstärker sowie eine Präsentation wurden am Tag der offenen Tür zusammen ausgestellt und haben die Besucher beeindruckt.

Teilgenommen an diesem Projekt hatten Schüler der 12., 10. und 9. Klassen.

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© 2009, Staatliches Gymnasium Arnstadt.

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Artikel erstellt: Freitag, 13.März 2009, 22:39 Uhr• Kategorie: Artikel

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