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Comenius-Projekt – Sozialpraktikum in Österreich (3)

Das Praktikum in Österreich im Rahmen des Comenius-Projekts geht zu Ende und somit ist dieser dritte Bericht auch der letzte.
Bei schönstem Sonnenschein liegt für den Samstag, den 7.3.09, die Rückreise an. Durch unsere Gastgeber wurden wir in der Früh zum Zug nach Treibach/Althofen gefahren und werden in der Nacht mit vielen neuen Eindrücken und Erlebnisse wieder zu Hause sein.
Die letzten beiden Tage in Gurk waren durch die Wiederkehr des Winters gekennzeichnet – am Donnerstag gab es Schneeregen und recht kühle Temperaturen. Die drei Schülerinnen unseres Gymnasiums waren ab diesem Tag nicht mehr im Altenpflegeheim im Nachbarort, sondern hatten mit den ungarischen Praktikanten getauscht und betreuten den Rest der Woche die Kleinen im Gurker Kindergarten. Das machte ihnen nach eigenen Angaben recht viel Spaß, denn die „Zwerge” waren sehr aufgeweckt und anhänglich. Genau wie im Altenpflegeheim verbrachte man den Tag mit Betreuung beim Spielen und Basteln.
Während wir den Donnerstag Nachmittag selbst individuell gestalten konnten und sich unsere österreichischen Gastgeber eine kleine Auszeit mit unserer Betreuung gönnten, hatte sie am Freitag wieder ein volles Programm organisiert. Um 14:00 Uhr fuhren wir mit drei Autos in das Bundesland Steiermark, um dort das bekannte Benediktinerstift „St. Lambrecht” zu besichtigen. Bei einer Führung durch die Räumlichkeiten und die angrenzende Kirche wurde uns die Historie dieses Stifts erklärt; wir besichtigten die malerischen Kunstschätze und einen sehr originell gestalteten Altar. Interessant war auch zu erfahren, dass man sich im Laufe der Jahrhunderte einen ganzen Sack voll Heiliger geschaffen hatte – für jedes Problemchen haben die Katholiken einen Götzen zum Anbeten.
Im Anschluss legten wir auf dem Rückweg einen Zwischenstopp beim “VIVARIUM” ein. Diese „Wassererlebniswelt” zeigt in Aquarien und Terrarien die heimische Fischwelt und Tiere aus dem Reich des Regenwaldes. Obwohl recht klein gehalten und mit unserem “Meereswasseraquarium” in Zella-Mehlis bzgl. Artenvielfalt und Größe nicht zu vergleichen, war es doch lehrreich und kurzweilig. Nach einem letzten kleinen Imbiss fuhren wir zurück nach Gurk, um die Sachen für die Rückreise zu packen.
Als Fazit kann man nur bemerken, dass dieses Praktikum für alle Beteiligten wieder erfolgreich verlief. Das Comenius-Projekt, bei dem unser Gymnasium die koordinierende Schule ist und bei dem bisher alle Partner profitieren konnten, stellt seit Jahren eine Bereicherung unseres Schulprofils dar. Deshalb an dieser Stelle einen großen Dank an unsere Kollegin Frau Bärbel Dechert für ihr jahrelanges Bemühen und Organisieren zum Wohle unserer Schule und der Verbreitung des „europäischen” Gedankens im Rahmen des Comenius-Projekts.

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© 2009, Staatliches Gymnasium Arnstadt.

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Artikel erstellt: Samstag, 7.März 2009, 23:16 Uhr• Kategorie: Artikel

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